Spanien und Litauen sind die inoffiziellen ESC-Sieger dieses Jahres

Zwei Wettkämpfe und zwei verschiedene Sieger bringt der gestrige Abend hervor. Während sich auf ProSieben Nico Santos freuen kann, ist es bei der ARD die Band The Roop. Die Schweiz landet zweimal auf Rang sieben.
Mit 104 Punkten gelang Nico Santos für Spanien der Sieg des #FreeESC. (Bild: Pressebild, Universal Music)

Die aktuelle Situation bringt auch Fernsehmacher auf kreative Ideen. Nachdem der Eurovision Song Contest definitiv abgesagt wurde, witterte Stefan Raab als erster die Chance auf eine Ersatzveranstaltung. Die ARD zog nach und so fanden im deutschsprachigen Raum am gestrigen Abend gleich zwei Wettbewerbe statt. Während innerhalb des Deutschen Finales der ARD nur Deutschland stimmberechtigt war, konnte beim Free European Song Contest auch aus Österreich und der Schweiz mitgevotet werden. Die Songauswahl unterschied sich auch grundsätzlich. Die ARD trat mit den offiziellen Titeln des ESCs an und Raab trumpfte mit bekannten Musikstars auf.

And the winner is …

In der ARD gewinnt die Band The Roop mit ihrem Song «On Fire» für Litauen – ein typischer ESC-Song mit der gewissen Prise Kuriosität. Die Silbermedallie geht für Daði og Gagnamagnið und «Think About Things» nach Island. Bronze geht für Little Big und «Uno» an den vielleicht kuriosesten Beitrag aus Russland. Die Schweiz, welche es mit Gjon’s Tears und «Répondez moi» im deutschen Entscheid auch ins Finale geschafft hat, geht mit Platz sieben von zehn aus dem kleinen Contest heraus.

Bei ProSieben gewann gemäss den Zuschauervotings, welche als einzige wirklich Aussagekräftig waren, der Mond. Kein Witz, dieser trat als Gastland beim #FreeESC an und wurde von Max Mutzke als Astronaut (bekannt aus der Sendung The Masked Singer) vertreten.

Offizieller Sieger der Veranstaltung ist Hitgigant Nico Santos, welcher mit seinem Song «Like I Love You» 104 Punkte ergattern konnte. Auf Platz zwei folgt die Niederlande mit Ilse DeLange und «Changes». Der Mond kommt in der Rangliste auf den dritten Platz. Auch bei dieser Veranstaltung belegt die Schweiz den Platz sieben. Bei insgesamt 16 Teilnehmern kann man von einem Rang im guten Mittelfeld sprechen. Für uns trat Stefanie Heinzmann mit «All We Need Is Love» inklusive einer neuen walliserdeutschen Strophe an.

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